Richtfest am Erweiterungsanbau am Humboldtgymnasium

Lange war nicht sicher, ob die Baumaßnahme am Humboldtgymnasium in das Förderprogramm des Freistaates aufgenommen wird und die dringend benötigte Erweiterung des Schulgebäudes wie geplant umgesetzt werden kann. Sogar der ursprüngliche Baubeginn musste deshalb um ein Jahr verschoben werden. Doch dann, Ende des Jahres 2019, war es so weit: Mit Zustimmung des Fördermittelgebers konnte die Ausschreibung und Vergabe der Bauleistungen erfolgen.
Im Mai dieses Jahres begannen die Rohbauarbeiten und mit dem Start in die Sommerferien erfolgte durch Wand- und Deckendurchbrüche der Anschluss des Anbaus an das Haus B. Damit verwandelte sich auch dieser Gebäudeteil des Humboldtgymnasiums in eine Baustelle.

Für die Erweiterung des Schulgebäudes (Haus B) um 10 m in östliche Richtung musste der bereits gesperrte und nicht mehr bespielbare Bolzplatz weichen. Auf ca. 906 m2 Fläche entstehen nun zehn neue Kurs-, Klassen- und Verwaltungsräume. Die Investitionskosten für den Erweiterungsbau belaufen sich auf ca. 1,9 Mio. € und bis September 2021 sollen diese Bauarbeiten abgeschlossen sein.

Der Umbau und die Sanierung des Humboldtgymnasiums sind dann aber noch nicht beendet. In zwei weiteren Bauabschnitten soll bis zum Jahresende 2022 das Haus C umgestaltet, ein Aufzug eingebaut, und Haus B komplett saniert werden. Durch den Einbau eines Aufzugs wird das Humboldtgymnasium das einzige Weimarer Gymnasium sein, welches weitestgehend barrierefrei ist.

Unabhängig von diesen geplanten Baumaßnahmen wurden und werden jeweils in den Sommerferien die Klassenräume des Hauses A geschossweise saniert. Die Gesamtbaukosten betragen ca. 7,2 Mio. € und werden mit 2,7 Mio. € vom Freistaat Thüringen gefördert.

Fotos: Johannes Krey| JKFotografie & TV